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Sa, Feb

Verbundgruppen der SHK-Branche kaufen künftig gemeinsam ein

(v.l.n.r.) Jens Hölper (Geschäftsführer Garant Holding GmbH), Sven Mischel (Vorstand SHK AG) und Marc Schulte (Geschäftsleiter Garant Bad + Haus)

SHK Unternehmen

 

Zwei bedeutende Verbundgruppen des SHK-Fachhandwerks bündeln künftig ihren Einkauf: Zum 1. Januar 2020 führen die SHK-Handwerks-Verbünde SHK AG (Bruchsal) und die GARANT Marketing GmbH („Bad + Haus“, Rheda-Wiedenbrück) den Einkauf in einer Einkaufsgesellschaft zusammen. Ziel der Kooperation ist es, die Einkaufsposition der angeschlossenen Mitgliedsunternehmen zu stärken.

Die neue Einkaufsgesellschaft „ZEV Zentrale Einkaufsgesellschaft des SHK-Handwerks und -Handels GmbH“ hat ihren Sitz in Bruchsal. GARANT und SHK halten jeweils 50% der Anteile und agieren in der Gesellschaft daher gleichberechtigt und auf Augenhöhe. Über diese Einkaufsaktivitäten hinaus bleiben die beiden beteiligten Verbundgruppen rechtlich und operativ völlig selbstständig, insbesondere in Richtung ihrer jeweiligen Mitgliedsunternehmen sowie in allen Vertriebs- und Vermarktungsaktivitäten. Geschäftsführer der ZEV sind mit Sven Mischel für die SHK und Marc Schulte für GARANT Bad + Haus die Unternehmens- bzw. Bereichsverantwortlichen des jeweiligen Verbunds.

Marc Schulte begründet die Kooperation vordringlich mit den sich verändernden Marktstrukturen: „Wir geben damit dem mittelständisch geprägten Handwerk eine klar vernehmliche Stimme im Chor der Konzerne in Großhandel und Industrie. Die Kooperation will dazu beitragen, die Position der so wichtigen dritten Vertriebsstufe in Zeiten von Multi-Channel-Strategien zu sichern.“ Mit der SHK sei ein Partner gefunden worden, mit dem man gemeinsame Werte und Zielvorstellungen teile.

Auch in Bruchsal zeigt man sich mit dem Abschluss der Verhandlungen sehr zufrieden: „Unsere Gespräche waren zielorientiert und von Anfang an von Vertrauen geprägt. Es geht um die Interessen unserer Mitglieder, die wir einkaufsseitig gemeinsam besser vertreten können“. Sven Mischel sieht die Kooperation auf Augenhöhe: „Die Größe unserer Verbundgruppen ist mit jeweils rund 900 Betrieben vergleichbar. Und auch unsere Mitgliedsunternehmen weisen eine ähnliche Struktur und Marktausrichtung auf. Wir sind sicher, dass unser gemeinsames Vorgehen beiden Verbünden und damit insbesondere unseren Mitgliedern Nutzen bringt.“ Auch an die Lieferantenseite sendet Mischel für die neue Kooperation ein Signal: „Das ist kein Bruch mit der Strategie oder mit Partnern, die uns seit Jahren zur Seite stehen und mit denen wir gemeinsam erfolgreich sind. Im Klartext: Wir möchten die Zusammenarbeit mit unseren etablierten Lieferantenpartnern weiter intensivieren“.

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